Leiden Sie an „Aufschieberitis“? Das können Sie dagegen tun

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Apitarragona

Leiden Sie an „Aufschieberitis“? Das können Sie dagegen tun

Kennen Sie das auch? Eigentlich hatten Sie sich so viel vorgenommen, aber am Ende des Tages ist die To-Do-Liste noch genauso lang und Sie wissen einfach nicht, wo Ihre Zeit geblieben ist. Oder Sie trödeln ziellos herum, während eine wichtige Deadline immer näher rückt und können sich einfach nicht überwinden, die Sache anzugehen. Wir alle kennen diese Momente, an denen wir wichtige Dinge einfach nicht erledigt bekommen und ständig vor uns herschieben. Diese „Aufschieberitis“ nennt man auch Prokrastination. Aber noch viel wichtiger ist: Was können Sie dagegen tun? Lesen Sie unsere Tipps – und handeln Sie danach!

 

Der erste Schritt ist der schwerste

Das größte Problem liegt oft darin, überhaupt in Gang zu kommen. Jeder, der schon einmal versucht hat, ein liegen gebliebenes Auto anzuschieben, weiß wie das ist: Der erste Schritt ist am schwersten. Wenn der Wagen einmal rollt, wird es gleich viel einfacher, vorwärts zu kommen. Und das gilt genauso für alle anderen Aufgaben. Wenn Sie sich also das nächste Mal an die Arbeit machen, denken Sie nicht an den ganzen Berg, der vor Ihnen liegt, sondern nur an den ersten Schritt. Sie werden sehen, das Ihnen die Dinge gleich viel leichter von der Hand gehen.

Achten Sie auf Ihre Energiereserven

Teilen Sie Ihre Energie ein! Einen Marathon gewinnt man auch nicht mit einem schnellen Sprint gleich am Anfang. Planen Sie genügend Pausen ein und teilen Sie die Arbeit in kleinere Portionen auf. Beobachten Sie, zu welchen Tageszeiten oder an welchen Wochentagen Sie am produktivsten sind und berücksichtigen Sie auch das bei Ihrer Planung. Wenn Sie so vorgehen, brauchen Sie Ihre Energiereserven nicht auf und haben unterwegs immer wieder ein kleines Erfolgserlebnis. Das Geheimrezept, um motiviert zu bleiben.

 

Bauen Sie Blockaden ab

Auch Ängste können ein Grund dafür sein, dass Sie Dinge ständig aufschieben. Dahinter steckt entweder Angst vor Versagen oder vor dem Erfolg. Gehen Sie solchen Ängsten auf den Grund und sprechen Sie mit anderen darüber. Sie werden merken, dass es eigentlich gar nicht so schlimm ist, sobald Sie Ihre Befürchtungen ausgesprochen haben. Und wenn wir mal ehrlich sind, ist ein Misserfolg nicht besser als das Gefühl, wie gelähmt zu sein und nichts zu schaffen?

 

Abhilfe durch Mikrodosierung

Schon mal von Mikrodosierung gehört? Diese Methode kann helfen, wenn Sie an akuter Prokrastination leiden. Was dahinter steckt? Bei dieser recht neuen Methode werden Halluzinogene in sehr kleinen Dosen eingenommen. Statt einem psychedelischen Effekt lösen Sie damit eine Intensivierung der Gehirnaktivität aus. So können Sie hochkonzentriert über längere Zeit an kniffligen Aufgaben arbeiten, ohne dass Sie abgelenkt werden.